Liebe Freunde der Wahrheit,

wir steuern auf einen großen Finanzcrash zu.

Ich weiß, daß viele das nicht glauben aber es wird so kommen. Eventuell noch dieses Jahr.

Sagt dann aber bitte nicht, wir haben es nicht gewußt.

Lest dazu den folgenden Artikel von Michael Snyder.

Aber wie immer, nicht glauben sondern recherchieren.

Viel Spaß

Gruß

Peter

Zitat der Woche:

Aufpassen muss man auf Minister, die nichts ohne Geld machen können und auf Minister, die alles nur mit Geld machen wollen.Indira Gandhi

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Meine Bitte an euch: Verteilt bitte die Neuigkeiten an andere!!!

Danke.

 

Michael Snyder

Sie glauben nicht, dass wir direkt auf die nächste schwere Finanzkrise zusteuern? Dann lesen Sie diesen Artikel. Zahlreiche Dinge, die sich vor der großen Finanzkrise von 2008 ereigneten, wiederholen sich hier und heute direkt vor unseren Augen. Geschichte wiederholt sich nicht? Offenbar schon, aber die meisten Amerikaner scheinen überhaupt keinen Gedanken darauf zu verschwenden, was sich da vor ihrer Nase zuträgt.

Die Mainstream-Medien und die Politik versprechen uns, dass alles irgendwie gut ausgehen wird, und das scheint den meisten Menschen zu reichen. Doch das ändert nichts daran, dass sich am Horizont eine erneute schwere Finanzkrise abzeichnet. Man muss nur die Augen öffnen, dann erkennt man die Anzeichen. Am Dienstag machte Bill Gross Schlagzeilen mit seinem January Investment Outlook. Gross gilt vielen als die weltweit größte Koryphäe, was Staatsanleihen anbelangt, und ich glaube nicht, dass er je mit mehr Pessimismus in ein neues Jahr gegangen ist als 2015. Nehmen wir nur diese Passage:

»Am Ende dieses Jahres wird bei vielen Vermögensklassen, was die Rendite anbelangt, ein Minuszeichen stehen. Die guten Zeiten sind vorbei.«

Und so beendete er sein Schreiben:

»Und das ist der Grund, warum an einem künftigen Datum, zu künftigen Iden des März oder des Mai oder des Novembers, in vielen Vermögensklassen die Renditen ins Negative rutschen könnten. Was kommt in dieser seltsamen neuen Welt in Frage? Qualitativ hochwertige Vermögensklassen, die einen stabilen Cashflow aufweisen. Dazu zählen Treasuries und qualitativ hochwertige Unternehmensanleihen ebenso wie Anteile nur leicht verschuldeter Unternehmen mit attraktiven Dividenden und geographisch wie operativ breit gestreuten Einnahmequellen. Bereits in den vergangenen Monaten kam es immer wieder zu Augenblicken der Liquidität, insofern könnte sich 2015 das »Reise nach Jerusalem«-Spiel noch fortsetzen, während riskantere Vermögensklassen zusehends an Attraktivität einbüßen.

In der Umkehr befindliche Schulden-Superzyklen sind, was künftige Anlagerenditen angeht, keine gute Ausgangslage. Auf Zeit zu spielen, ist 2015 nicht der Weisheit letzter Schluss, es geht eher darum, wann genau innerhalb der nächsten zwölf Monate der Hammer fällt. Man lässt 2015 besser Vorsicht walten und begnügt sich mit geringen positiven Renditen. Die Zeit, Risiken einzugehen, ist vorüber.«

Warum sind Gross und so viele weitere Finanzexperten derzeit so »negativ«? Weil sie zu deuten wissen, was gerade geschieht. Sie erkennen dieselben Muster, die Anfang 2008 zu beobachten waren und die sich nun direkt vor unseren Augen erneut abzeichnen. Ich habe diese Muster in einem einzelnen Artikel zusammengefasst, damit man ihn leichter verbreiten kann. Hier sind zehn Schlüsselereignisse aus dem Vorfeld der vorigen Finanzkrise, die jetzt wieder zu beobachten sind:

Finanzcrash unvermeidbar erklärt Andreas Popp

Nr. 1: Der Aktienmarkt startet wirklich schlecht ins neue Jahr. In den ersten drei Handelstagen des neuen Jahres büßte der S&P 500 insgesamt 2.73 Prozent ein. Es gibt in der Geschichte nur zwei Präzedenzfälle dafür, dass der Aktienindex in den ersten drei Handelstagen eines Jahres mehr als drei Prozent verlor: Das waren die Jahre 2000 und 2008 und in beiden Jahren beobachteten wir am Aktienmarkt enorme Einbußen.

Nr. 2: Die Finanzmärkte verhalten sich sehr unruhig. Darüber habe ich gerade erst geschrieben. Im Allgemeinen entwickeln sich ruhige Märkte eher aufwärts. Wenn es unruhig wird, weist der Trend eher abwärts. Die Grafik zeigt, wie sich der Dow Jones Industrial Average von Anfang 2006 bis Ende 2008 entwickelte. Man sieht, dass der Dow 2006 und 2007 sehr ruhig und gleichmäßig anstieg, es zum Ende von 2008 hin aber drunter und drüber ging.

Wie ich gerade erst geschrieben habe, sollte man sich nicht davon ins Bockshorn jagen lassen, wenn an einem Tag mal die Aktienkurse in die Höhe schnellen. Die drei größten Tagesgewinne in der amerikanischen Börsengeschichte trugen sich inmitten der Finanzkrise von 2008 zu. Kommt es

zu starken Ausschlägen am Markt, spricht das dafür, dass großer Ärger droht. Deshalb ist es auch ein so beunruhigendes Signal, dass in den vergangenen Wochen weltweit die Finanzmärkte dermaßen ins Schlingern geraten sind.

Nr. 3: Die Renditen der zehnjährigen Staatsanleihen geben stark nach. Verfallen die Anleger in Angst, schichten viele ihre Investitionen um in vermeintlich sicherere Anlagen. Das haben wir 2008 gesehen und es passiert auch jetzt wieder. Wie Bloomberg schreibt, sind weltweit die Renditen von Staatsanleihen mit zehn Jahren Laufzeit auf ein beispielloses Niveau gesunken:

»Zusammengenommen ist die durchschnittliche Rendite zehnjähriger Staatsanleihen der USA, Japan und Deutschland erstmals überhaupt unter ein Prozent gefallen. Das hat der Finanzmarktexperte Steven Englander von der Citigroup Inc. errechnet.

Das sind keine guten Nachrichten. Die sensationell niedrigen Raten – die unter Berücksichtigung der Inflation sogar unter Null liegen – zeigen, dass ›die Investoren meinen, dass wir auf lange Sicht auf der Stelle treten werden‹, schrieb Englander gestern in einer Analyse.«

Nr. 4: Der Ölpreis saust in den Keller. Der Preis für Erdöl aus den USA ist auf unter 48 Dollar pro 159-Liter-Fass gesunken. Im Juni lag er noch bei 106 Dollar. Wie die nachfolgende Grafik zeigt, ist zuvor erst ein einziges Mal der Ölpreis innerhalb von nicht einmal zwölf Monaten um über 50 Dollar gesunken.

 

Auf das einzige andere Mal, dass der Ölpreis in dieser Größenordnung in den Keller gesaust ist, folgte kurz darauf die schwerste Finanzkrise seit der Weltwirtschaftskrise. Wiederholt sich die Geschichte? Deutlich mehr zu diesem Thema können Sie hier lesen: Welche Folgen hatte es, als die Erdölpreise das letzte Mal so drastisch einbrachen?

Nr. 5: Die Zahl der aktiven Öl- und Gasplattformen sinkt dramatisch. Es ist schon angsteinflößend, mit welcher Geschwindigkeit Öl- und Gasplattformen außer Betrieb gehen. Im          vierten Quartal 2014 wurden in den USA 93 Öl- und Gasplattformen stillgelegt, für dieses Quartal rechnet man mit weiteren 200. Wie dieser Artikel des Business Insider zeigt, geschah etwas Ähnliches während der Finanzkrise von 2008 und setzte sich bis weit ins Jahr 2009 fort.

Nr 6: Der Benzinpreis bricht ein. Millionen Autofahrer in den USA freuen sich darüber, dass der Benzinpreis in den vergangenen Wochen so stark nachgegeben hat. Aber sie freuten sich auch 2008 und schon bald stellte sich heraus, dass sie nur wenig Grund zum Jubeln hatten. Millionen Amerikaner verloren nämlich in kurzer Abfolge ihre Arbeit und ihr Zuhause. Die nachfolgende Grafik ist insofern also definitiv keine »frohe Kunde«:

Nr. 7: Bei einer Vielzahl von Industriegütern fangen die Preise an, wegzubrechen. Dass Industriegüter billiger werden, ist ein Signal dafür, dass die Konjunktur erlahmt. Genau wie 2008 ist das derzeit weltweit zu beobachten. Hier ein Ausschnitt aus einem aktuellen CNBC-Artikel

»Von Nickel bis Sojaöl und von Sperrholz bis Zucker geben weltweit die Preise für Industriegüter nach, während die Weltwirtschaft an Schwung verloren hat

Ausführlich befasse ich mich mit diesem Thema in meinem aktuellen Artikel »Not Just Oil: Guess What Happened The Last Time Commodity Prices Crashed Like This?«

Nr. 8: Der Markt für Ramschanleihen schmiert ab. Genau wie 2008 ist derzeit zu beobachten, dass der Markt für Ramschanleihen zusammenbricht. In erster Linie stehen bei diesem Crash hochverzinsliche Schulden der Energieindustrie im Mittelpunkt, aber in den vergangenen Wochen war zu beobachten, wie Investoren aus einem ganzen Strauß von Ramschanleihen ausstiegen. Zusätzlich zu der nachfolgenden Grafik sollten Sie sich diese und diese ansehen:

Nr. 9: Weltweit steigt die Teuerungsrate deutlich langsamer an. Schwächt sich die wirtschaftliche Aktivität ab, verlangsamt sich auch die Inflation. Das war 2008 zu beobachten und das ist auch jetzt wieder zu beobachten. Prognosen zufolge wird die weltweite Inflation auf den

niedrigsten Stand seit dem Zweiten Weltkrieg fallen.

»In den weltgrößten Volkswirtschaften steigen die Preise für Waren und Dienstleistungen deutlich langsamer als zuvor. Behalten die Analysten recht, wird in den G7-Ländern die Teuerungsrate dieses Jahr bei unter zwei Prozent liegen. Das wäre das erste Mal seit dem Zweiten Weltkrieg.

Schon vergangenes Jahr war Japan das einzige G7-Land, in dem die Inflation noch über zwei Prozent betrug. Ökonomen glauben, auch das habe nur daran gelegen, weil die Regierung die Verkaufssteuer anhob. Dadurch seien die Preise künstlich angehoben worden.«

Nr. 10: Das Anlegervertrauen steckt in einer Krise. Können wir innerhalb der nächsten sechs Monate einen Zusammenbruch der Aktienmärkte abwenden? Diese Frage beantworteten im unmittelbaren Vorfeld der vorigen Finanzkrise immer weniger Menschen mit Ja. Und nun raten Sie mal … Auch das wiederholt sich.

»In den USA ist seit Frühjahr die Zuversicht deutlich zurückgegangen, dass es in den USA innerhalb der nächsten sechs Monate nicht zu einem Aktiencrash kommen wird.

Die Yale School of Management veröffentlicht jeden Monat einen Crash Confidence Index. Darin wird erfasst, wie groß der Anteil der Anleger ist, die glauben, innerhalb der nächsten sechs Monate werden die Aktienmärkte nicht abstürzen.

Wie Yale schreibt, erreichte das Anlegervertrauen Anfang 2009, nur wenige Monate nach der Lehman-Krise, seinen historischen Tiefstand, sowohl was Privataktionäre als auch institutionelle Anleger anbelangt. Das zeigt den Aufruhr auf den Kreditmärkten und die starke Angst vor einer Depression, die dieses Ereignis ausgelöst hat. Zudem hängt es aller Wahrscheinlichkeit nach mit den damals herrschenden sehr niedrigen Aktienmarktbewertungen zusammen.«

So langsam wird das Bild deutlich, oder? Natürlich bin ich nicht der Einzige, der Alarm schlägt, was diese Dinge angeht. Wie ich erst vor Kurzem geschrieben habe, warnen eine ganze Reihe prominenter Stimmen vor einer unmittelbar bevorstehenden finanziellen Gefahr. Heute würde ich diese Liste gerne um einen Namen erweitern, nämlich den renommierten Autoren James Howard Kunstler. Seine Prognose für 2015 lässt einem das Blut gefrieren:

  • Anfang 2015 schlägt die EZB ein lauwarmes Programm der Quantitativen Lockerung vor und wird vom Hof gelacht. Europas Märkte rauschen in den Keller.
  • Bei den Wahlen in Griechenland wird im Januar eine Regierung gewählt, die sich EU und EZB entgegenstellt. Sie untergräbt den Glauben an einen Fortbestand des Projekts massiv.
  • In der zweiten Jahreshälfte 2015 tut sich der Rest der Welt zusammen und greift den Dollar an.
  • Europas Anleihemärkte implodieren in der ersten Jahreshälfte und reißen die USA mit sich. Angst und Zweifel am Status der USA als letzte Zuflucht wachsen.
  • Derivate rund um Devisen, Zinsen und Ramschanleihen sind bei Credit Default Swaps Auslöser für ein Blutbad. Es tauchen zahllose schwarze Löcher auf, durch die Schulden und »Wohlstand« für immer verschwinden.
  • In der ersten Jahreshälfte klettern die amerikanischen Börsen weiter nach oben, stürzen in Q3 aber in die Schlucht, wenn der Glaube an Papier und Pixel schwindet. Der Dow Jones Average und der S&P geben beim ersten Crash 30 bis 40 Prozent nach, die Verluste ziehen sich bis ins Jahr 2016 hinein.
  • Gold und Silber rutschen in der ersten Jahreshälfte, ziehen dann aber davon, während die Anleihe- und die Aktienmärkte in den Keller rauschen, der Glaube an abstrakte Finanzinstrumente schwindet, der Glaube an die Allmächtigkeit der Zentralbank sich in Luft auflöst und Menschen in aller Welt verzweifelt versuchen, sich vor dem Währungskrieg in Sicherheit zu bringen.
  • Goldman Sachs, Citicorp, Morgan Stanley, Bank of America, Deutsche Bank, SocGen … sie alle werden insolvent. Die US-Regierung und die US-Notenbank trauen sich nicht, sie noch einmal zu retten.
  • Ende 2015 sind landauf, landab die Zentralbanken in Ungnade gefallen. In den USA wird öffentlich über die Aufgaben der Zentralbank gesprochen und die Befugnisse werden auf das ursprüngliche Mandat als Lender of Last Resort zurückgeschnitten. Weitere Interventionen werden der Fed untersagt und die Regulierung der Leitzinsen erfolgt künftig über einen weniger geheimniskrämerischen Mechanismus.
  • Der Ölpreis klettert bis Mai 2015 zurück in den Bereich von 65 bis 70 Dollar. Das reicht nicht aus, die Schäden bei Ölschiefer, Teersand und Tiefwasserbohrungen zu stoppen. Die Weltwirtschaft steckt weiter in der Krise und kontrahiert immer schneller. Der Ölpreis fällt deshalb im Oktober auf Preise um 40 Dollar pro Fass zurück …
  • … sofern die Lage im Nahen Osten (und vor allem zwischen Islamischer Staat und Saudi-Arabien) nicht dazu führt, dass der globale Ölmarkt umfassend und längerfristig gestört wird. Dann ist alles möglich und für den Fortbestand der Industrienationen und für den Frieden zwischen den Nationen werden keine Wetten mehr angenommen.

Was die Details und den Zeitpunkt einiger Ereignisse anbelangt, gehe ich nicht konform mit Kunstler, aber im Großen und Ganzen denke ich, wenn wir einen Schlussstrich unter das Jahr ziehen, werden wir sehen, dass er deutlich häufiger recht hatte als daneben lag. Für die Weltwirtschaft bricht eine Phase extremer Gefahr an. 2009 habe ich mit meinem Blog »The

Economic Collapse« begonnen und noch nie bin ich besorgter in ein neues Jahr gestartet.

Wir alle waren in den vergangenen Jahren sehr gesegnet und konnten ein ziemlich hohes Maß an Stabilität genießen. Aber diese Zeit hat viele Menschen auch zu dem Irrglauben verleitet, dass unsere wirtschaftlichen Probleme aus der Welt geschafft sind.

In Wirklichkeit sind sie viel, viel schlimmer geworden. Wir verbrauchen viel mehr Wohlstand, als wir produzieren, unsere Schulden eilen von Rekord zu Rekord und wir stehen vor dem Platzen der größten Aktienmarktblase, die die Wall Street und die Welt je gesehen hat. Ein tragisches Ende ist unausweichlich. Offen ist nur der Zeitpunkt.

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